Was passiert, wenn in Neubeckum über längere Zeit der Strom ausfällt? Genau dieses Szenario hat der DRK Ortsverein Neubeckum am Dienstagabend, 20. Oktober, an der Rosa Parks Gesamtschule durchgespielt.
Mit dem Technik-Gespann rückten die Helferinnen und Helfer zur Schule aus, die als offizieller Notfalltreffpunkt für Neubeckum vorgesehen ist. Gemeinsam mit dem Hausmeister nahmen sie das Notstromaggregat der Schule in Betrieb und versorgten das Gebäude mit Strom. Mit eigenem Stromerzeuger und Lichtmasten leuchteten sie zusätzlich Eingangsbereiche und Laufwege aus. So finden und erreichen Hilfesuchende den Treffpunkt auch bei Dunkelheit sicher.
Solche Anlaufstellen, oft auch „Leuchttürme“ genannt, sind bei einem großflächigen Stromausfall von zentraler Bedeutung. Wenn Strom, Telefon und Internet ausfallen, können Bürgerinnen und Bürger dort Informationen erhalten, Notrufe absetzen lassen, sich aufwärmen oder Hilfe bekommen. Besonders für ältere Menschen, Pflegebedürftige oder Familien mit kleinen Kindern kann eine solche Stelle entscheidend sein. Damit sie im Ernstfall schnell funktioniert, müssen Technik, Abläufe und Zusammenarbeit vorher erprobt werden.
„Ich bin mit der Arbeit unseres Teams sehr zufrieden“, sagt Rotkreuzleiter Kevin Gegusch. „Es freut mich, dass wir gezeigt haben: Auf solche Situationen sind wir vorbereitet. Ein besonderer Dank gilt dem Hausmeister der Rosa Parks Gesamtschule für die gute Zusammenarbeit.“
Wer sich für die ehrenamtliche Arbeit im DRK Neubeckum interessiert, ist herzlich willkommen.





